MINI JCW GP3

Pocket Rocket

GP – diese populäre Buchstabenkombination jagt Motorsport-Fans wohlig-erregte Schauer über den Rücken, steht sie doch gemeinhin als Kurzformel für „Grand Prix“ und damit die Läufe der Königsklasse des motorisierten Rundstrecken-Rennsports. Aus gutem Grund „lieh“ man sich das geschichtsträchtige Kürzel im Hause MINI für die sportlichen Speerspitzen der nicht minder traditionsreichen Cooper-Modellreihe aus: „GP“ kennzeichnet seit 2020 in bereits dritter Generation die Track-optimierte Sonderedition auf Basis des dreitürigen MINI John Cooper Works.

In einer auf 3.000 Exemplare limitierten Auflage rollte der MINI John Cooper Works GP3 – so die zwar inoffizielle, aber doch gebräuchliche Bezeichnung – im Frühjahr vergangenen Jahres auf die Straßen. Gegenüber den „normalen“ JCW-MINIs hatte er unter anderem eine auf 306 PS erstarkte Variante des B48-Turbo-Vierzylinders unter der Haube, optimierte Ölversorgungs- und Kühlpakete, eine modellspezifische Sportabgasanlage und ein neu konstruiertes Fahrwerk samt exklusiver Abstimmung an Bord. Eine standfeste Sportbremsanlage fehlt ebenfalls nicht. Optisch trägt der MINI John Cooper Works GP3 sein Performance-Potenzial mit allerlei Flügelwerk, markanten Verbreiterungen und auffällig gestalteten Schmiedefelgen zu Markte.

Das auf BMW- und MINI-Optimierungen spezialisiert Team von dÄHLer Competition Line spendierte dem GP3 nun ein umfangreiches Upgrade-Package, welches das Kleinkaliber-Geschoss noch schneller und zielgenauer macht.
Der 2,0-Liter-Vierzylinder schickt nach der dÄHLer-Leistungssteigerung nun satte 335 PS und 510 Nm in den Antriebsstrang (Serie: 306 PS/450 Nm), die dank der parallelen Aufhebung der werksseitigen Vmax-Limitierung auch voll in Vortrieb umgemünzt werden können, sodass der MINI JCW GP3 „DCL dÄHLer Competition Line“ rund 265 km/h erreicht.

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Ergänzend spendierten die Tuner aus der Schweiz dem Turbomotor eine Carbon-Ansaugung von Eventuri, welche die Sauerstoff-Zufuhr des aufgeladenen Triebwerks perfektioniert. Abgasseitig schließt sich eine hauseigene Zweirohr-Edelstahlauspuffanlage mit CAN-Bus-gesteuerter Abgasklappensteuerung an, die den rotzigen MINI-Sound nochmals markanter aus ihren keramikbeschichteten 114-Millimeter-Endrohren röhren und poltern lässt.

Ebenso mit offiziellem Segen freigegeben ist das dÄHLer-Performance-Gewindefahrwerk, dessen Zug- und Druckstufendämpfung sich unabhängig voneinander justieren lässt, sodass das Setup des MINI JCW GP3 noch individueller an Einsatzzweck, Track-Bedingungen und Piloten-Feeling angepasst werden kann.

Weiterhin verpasste der Schweizer Tuner diesem Fahrzeug den letzten Schliff – mit dem stylischen, hochwertigen, exklusiven und ultraleichten Schmiederad „dÄHLer CDC1 FORGED“. Unter Einsatz modernster Fertigungstechnik hat dÄHLer ein Rad konzipiert, welches mit größter Festigkeit bei gleichzeitig niedrigstem Gewicht höchste Ansprüche bezüglich Fahrdynamik und Komfort erfüllt.

Text: Frank Schwichtenberg
Fotos: dÄHLer.com

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